Inklusive Mobilität als zentrale Zukunfts- und Sicherheitsaufgabe

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Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und soziale Inklusion. 

Für Menschen mit körperlichen, kognitiven und Sinnesbeeinträchtigungen wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsräume jedoch häufig durch bauliche, kommunikative, organisatorische und soziale Barrieren erschwert. Als größtes Mobilitätsunternehmen Deutschlands nimmt die Deutsche Bahn eine zentrale Rolle bei der Gestaltung inklusiver Mobilität ein. Der vorliegende Beitrag untersucht anhand von Erfahrungen von vier Expert*innen mit Seh- und Gehbeeinträchtigungen, welche Faktoren das Sicherheits- und Mobilitätserleben an Bahnhöfen beeinflussen und welche Handlungserfordernisse sich daraus für die Deutsche Bahn sowie Sicherheitskräfte ergeben.

Auf Basis der Expert*innenperspektiven werden konkrete Empfehlungen für die Weiterentwicklung von Infrastruktur, Sicherheitskonzepten und Personalqualifizierung abgeleitet. Dazu zählen insbesondere barrierefreie Informations- und Orientierungssysteme, eine respektvolle und bedarfsorientierte Kommunikation, die Wahrung der Selbstbestimmung sowie verpflichtende und praxisnahe Sensibilisierungsschulungen unter aktiver Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigungen.